Das ein Tag Saftfasten Projekt.

Am Samstag war es dann endlich so weit: Ich habe mich dazu entschieden, das Saftfasten mal auszuprobieren. Fasten wollte ich schon immer mal probieren und habe eigentlich immer nur nach der richtigen Methode für mich gesucht. Das Internet ist überflutet von diversen Detox Anbietern, die kaltgepresste, frische Säfte anbieten. So eine Detox Kur kostet da leider mal locker 80-100 Euro und da ich eine kleine Bloggerin bin, ist bis jetzt auch keine Firma bereit, eine Kooperation einzugehen. Viele Blogger und Youtuber haben das Saftfasten schon getestet. Bei meiner Recherche bin ich aber auch auf andere Healthy Food Youtuber und Blogger gestoßen, die ihre Säfte selbst hergestellt haben. Für den Preis von so einem Saftpaket bekomme ich nämlich auch locker einen Entsafter. Fasten 3Gut das meine Mama mir sowieso mal einen geschenkt hatte. So kam dieser am Samstag so richtig ans Arbeiten. Einen Tag habe ich das ganze zum testen eingeplant, um die Saftrezepte auszuprobieren und zu beobachten, wie mich das ganze beeinflusst. Macht man das Fasten nämlich über einen längeren Zeitraum, wie 3-5 Tage, muss man beachten, dass zusächliche Dinge, wie eine Darmreinigung durchzuführen sind. Bevor ich mir also diversen Produkte, die die Entgiftung fördern sollen, wie Chlorella Algen, Schüßlersalz Nummer 10, Heilerde Kapseln und zum Darmentleeren Glaubersalz hole, wollte ich erstmal vorsichtig an die Sache ran gehen. Statt Glaubersalz kann man auch einen Irigator verwenden, das ist dann wie eine Darmspülung. Diese kleinen feinen Details lassen viele Blogger weg, aber darum geht es ja eigentlich: den Darm zu leeren, um die Entgiftung zu starten.

Mein Tag bestand am Samstag aus 6 geplanten Säften, morgens einer heißen Zitrone, ganz viel Kräutertee und Wasser (ca. 3 Liter Flüssigkeit).Fasten Blogpost 1Meine Säfte:

  1. Morgens: 2 Äpfel, 3-4 Möhren, 1 Zitrone, 1 Orange, 1 Scheibe Ingwer.
  2. Snack: Kokuswasser –> Fand ich widerlich und habe ich weggeschüttet.
  3. Mittags: 2-3 Stangen Sellerie, 1/2 Gurke, eine Hand voll Spinat, 2 Äpfel.
  4. Snack: 1 Orange, 2 Äpfel, 2 Möhren
  5. Abends: wie Mittags
  6. Dessert: Himbeeren, Trauben, Minze

Alles Säfte waren circa 0,3 l groß. Der Mittag und Abendsaft hat mir nicht besonders gut geschmeckt, aber man konnte sich damit abfinden. Der Dessert Saft ist ein Smoothie und muss im Mixer zubereitet werden. Er ist köstlich und wird jetzt öfter Dessert sein.Fasten 2Mein Fazit:

Man braucht Zeit! Fasten ist ein Prozess. Auch deshalb war es bei mir nur ein Tag. In meinem Alltag habe ich nicht mal Samstag und Sonntag frei, weshalb mir nur ein Tag übrig blieb. Man kann nicht arbeiten gehen, jedenfalls nicht, wenn man wie ich am Empfang steht und da nicht weg kann, wenn man muss. Ich musste gefühlte 30 Mal auf die Toilette, weil die Blase richtig durchgespült wird. Außerdem musste ich mir meine Säfte ja auch immer direkt frisch zubereiten. Wenn man ein Saftpaket hat, fällt dieser Punkt natürlich weg.

Ich war den ganzen Tag über satt und hatte nur abends extrem mit Heißhunger zu tun. Klaro, der Kopf spielt einem dann solche Gedanken vor wie: „Du machst es ja eh nur heute, da kannst du auch jetzt schon mal wieder etwas naschen“. Außerdem sind die Säfte sehr süß und man bekommt Appetit auf Salziges und Herzhaftes. Vielleicht sollte man es abends mit Suppe/Brühe kombinieren. Ansonsten konnte ich keine Veränderung feststellen und konnte am nächsten Tag auch direkt normal essen. Ich hatte aber auch nicht mit mehr gerechnet. Es war sehr interessant zu sehen, was der Kopf alles versucht. Ich bezweifle auch, dass ich drei Tage durchhalten würde, besonders da ich auch erstmal drei Tage finden müsste, die ich frei gestalten könnte. Bewegung, Spaziergänge kombiniert mit Entspannung sind nämlich sehr wichtig für das Fasten, damit man auch in den Körper rein höre kann, um den Prozess des Entgiftens mitzubekommen. Trotz der Zweifel würde ich mich gerne dazu überwinden.

Es war ein spannendes Projekt, dass ich gerne mit mehr Zeit und viel Muse wiederholen würde. Den Frühstückssaft werde ich beibehalten. Der war eine Vitamin Bombe.

Habt ihr schon Erfahrungen mit Fasten und Saftfasten?

Ich freue mich über Meinungen und Anregungen!

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